Rück­blick: Wirt­schafts­frauen-Früh­stück Bautzen – ein Vor­mittag, der nach­wirkt

Teile den Beitrag:

Es sind genau diese Vormittage, die mir wieder zeigen, warum ich meine Rolle als Regionalkoordinatorin mit so viel Überzeugung lebe. Das Wirtschaftsfrauen-Frühstück im Moments Boutique Hotel in Bautzen war wieder einer dieser Termine, bei denen spürbar wird, was Netzwerken wirklich bedeutet – jenseits von Visitenkarten und Smalltalk.

Ein Raum voller Unter­neh­me­rinnen in ganz unter­schied­lichen Phasen: von der ersten Idee über die Gründung bis hin zu gewach­senen Unter­nehmen, die sich gerade neu struk­tu­rieren. Dazu Frauen aus Insti­tu­tionen, die unter­stützen, begleiten und oft genau die Impulse geben, die im ent­schei­denden Moment fehlen.

Und genau da pas­siert etwas, das man schwer planen kann: wert­volle Ver­bin­dungen ent­stehen. Plötzlich werden Kon­takte zur IHK Dresden, zum Innen­stadt­ma­nagement Bautzen oder zu anderen Wirt­schafts­frauen greifbar. Themen wie Wachstum, recht­liche Sicherheit, Mar­ken­rechte oder der eigene Shop bekommen ein Gesicht – und vor allem Ansprech­part­ne­rinnen, die wirklich wei­ter­helfen können.

Inhalt mit Tiefe – auch wenn der Tag seine eigenen Pläne hatte

Geplant waren drei Impulse. Dr. Julia Große, Hor­mon­ge­sund­heits-Expertin und Spe­zia­listin für zyklus­ba­sierte Business-Stra­tegien, musste leider kurz­fristig wegen einer Auto­panne absagen – schade, denn ihr Thema rund um bio­lo­gie­ba­sierte Pro­duk­ti­vität und nach­hal­tiges Ener­gie­ma­nagement hätte wun­derbar in den Morgen gepasst. Wir holen das nach.

Nicole Panek, Sozi­al­päd­agogin und psy­cho­lo­gische Bezie­hungs­expertin, war dabei – und ihr Impuls hat viele von uns direkt erwischt. Sie zeigte, warum unser Ner­ven­system auf Kon­flikte im Business und im Fami­li­en­alltag sehr ähnlich reagiert und warum Trigger gerade bei Frauen mit vielen Rollen zunehmen. Ihr Bild hat mich besonders beein­druckt: Ein Trigger ist wie ein gespei­cherter Alarm in deinem System. Der andere drückt ihn nur – die Reaktion ent­steht in dir. Und genau dort, im Raum zwi­schen Reiz und Reaktion, liegt unsere eigent­liche Hand­lungs­fä­higkeit. Eine kurze geführte Visua­li­sierung machte das für alle greifbar – und ich habe in die Runde geschaut und gesehen, wie diese kleine Übung etwas in den Frauen bewegt hat.

Einmal erstellen, dau­erhaft sichtbar sein – Jana Wie­du­wilts Impuls zum Podcast
Jana Wie­duwilt, Mar­ke­ting­be­ra­terin bei Wie­duwilt Kom­mu­ni­kation, zeigte, wie Unter­neh­me­rinnen mit einem Podcast ihre Expertise nach­haltig sichtbar machen und ihre Reich­weite stra­te­gisch aus­bauen können.

[Inhalte folgen in Kürze.]

Was mich jedes Mal neu beein­druckt

Es braucht oft nur ein Gespräch zur rich­tigen Zeit am rich­tigen Ort, um dem nächsten Schritt die Bahn frei zu machen. Für mich liegt genau darin die Stärke dieses Netz­werks. Nicht in der Größe, sondern in der Qua­lität. Nicht in der Ober­fläche, sondern in der Tiefe und Dynamik der Ver­bin­dungen, die ent­stehen.

Und manchmal zeigt sich das in den kleinen Dingen: Trotz kurz­fris­tiger Absagen waren die Plätze innerhalb kür­zester Zeit wieder ver­geben. Selbst ein Platz, der erst unmit­telbar vor Beginn frei wurde, konnte spontan neu besetzt werden. Eine kurze Nach­richt reichte. Für mich ist das kein Zufall – sondern ein klares Statement: Unser Netzwerk schafft echtes Com­mitment auf Augenhöhe.

Auch im Hin­ter­grund tau­schen wir uns kon­ti­nu­ierlich aus, um das Netzwerk wei­ter­zu­ent­wi­ckeln: Was braucht jede ein­zelne Region? Wo ent­stehen neue Her­aus­for­de­rungen? Wie schaffen wir als ehren­amt­liches Team trag­fähige Bedin­gungen? Diese Mischung aus Nah­barkeit, Pro­fes­sio­na­lität und echtem Mit­ein­ander ist für mich der ent­schei­dende Unter­schied.

Netz­werken bedeutet für mich nicht, mög­lichst viele Kon­takte zu sammeln – sondern die rich­tigen Ver­bin­dungen zu schaffen und zu ermög­lichen, egal wohin der Weg als Unter­neh­merin führt.

Und genau deshalb bin ich mit Leib und Seele Regio­nal­ko­or­di­na­torin.
Bis zum nächsten Mal – ich freue mich schon.

Elisa Schmidt
Regio­nal­ko­or­di­na­torin Bautzen & Görlitz

Weitere Artikel

Nach oben scrollen