Ein Abend voller Energie und neuer Kontakte
Der Abend brachte Frauen aus ganz unterschiedlichen Netzwerken zusammen: Neben dem VdU – Verband der Unternehmerinnen waren unter anderem FidAR, der Landesfrauenrat Sachsen, Frauen in der Immobilienwirtschaft, der BVMW, der Deutsche Juristinnenbund, der Lions Club Dresden „Käthe Kollwitz“ mit seinem Hilfswerk, futureSAX, das Projekt „Business, Baby!“ /Impact Hub, die IHK Dresden, BPW Business and Professional Women, LebensHeldin! sowie die BMWE-Initiative FRAUEN unternehmen vertreten.
Ein besonderes Grußwort sprach Annett Hofmann, Referatsleiterin im Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie richtete den Blick auf die geschichtliche Entwicklung der Frau und darauf, wie hart erkämpft die Freiheiten und Privilegien sind, die Frauen heute ein vollkommen freies und unabhängiges Leben ermöglichen. Zugleich zog sie Parallelen zu gesellschaftlichen Entwicklungen und benannte, welchen Preis diese Unabhängigkeit mitunter hat – etwa die wachsende Zahl alleinerziehender Mütter. Auch das gehöre zu dieser selbstbestimmten Art zu leben dazu: Heute gebe es viele verschiedene Modelle, wie Frauen ihr Leben persönlich wie beruflich gestalten können.
Als Impulsgeberin nahm Marina Heimann das Publikum mit auf eine Reise durch die Bedeutung von Netzwerken, Zusammenarbeit und weiblicher Sichtbarkeit – und machte eindrücklich klar, warum starke Verbindungen oft der Schlüssel für persönliches und unternehmerisches Wachstum sind. Besonders berührend wurde es, als sie ihr eigenes Leben öffnete: von der Kraft klarer Haltung und mutiger Entscheidungen, von ihrem ehrenamtlichen Engagement – und davon, wie jedes ihrer Kinder sie auf ihrem Weg als Unternehmerin geprägt hat. Wer wie sie zahlreiche Mandate in ganz unterschiedlichen Branchen trägt, braucht Orientierung: Das Ikigai-Modell wurde für sie zum Kompass, um inmitten vieler Verantwortungen die richtigen Prioritäten zu erkennen. Und als sie davon erzählte, wie sie Klimamodelle lesen lernte, wurde spürbar, wie sehr sie es liebt, über den eigenen Horizont hinauszuwachsen.
Aus Sicht Die Wirtschaftsfrauen e.V. war es vor allem ein sehr gesprächiger, reger Abend: Man traf viele eigene Vereinsmitglieder wieder, kam schnell in Kontakt und tauschte sich fachlich aus – so übergab beispielsweise Janette Klemt von tausendtypentragetaschen ihrer Kundin Doreen Hanisch-Enderlein von gut behütet eine eigens gestaltete Tragetasche.
Auch persönlich öffnete man sich an diesem Abend. Autorin Cordula Maria Grahl beschreibt die Stimmung so: Frauen, die inspiriert waren und gelacht haben, die gefeiert und sich sowohl professionell als auch persönlich gezeigt haben – und die gemeinsam so viel Energie erzeugten, dass der Raum voller Euphorie und zugleich entspannter Atmosphäre war.
Bei Buffet und Getränken, die bis 23 Uhr inklusive waren, blieb bis in den späten Abend Zeit für Gespräche. Ein Abend, der einmal mehr gezeigt hat: Gemeinsam lässt sich mehr erreichen als allein.





