Rück­blick: VdU-Som­merfest 2026

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Am 26. August 2026 lud ein Bündnis aus vierzehn sächsischen Frauen- und Wirtschaftsorganisationen zum VdU-Sommerfest ein – und Die Wirtschaftsfrauen e.V. war mit zahlreichen eigenen Mitgliedern mit dabei.

Ein Abend voller Energie und neuer Kon­takte

Der Abend brachte Frauen aus ganz unter­schied­lichen Netz­werken zusammen: Neben dem VdU – Verband der Unter­neh­me­rinnen waren unter anderem FidAR, der Lan­des­frau­enrat Sachsen, Frauen in der Immo­bi­li­en­wirt­schaft, der BVMW, der Deutsche Juris­tin­nenbund, der Lions Club Dresden „Käthe Kollwitz“ mit seinem Hilfswerk, futureSAX, das Projekt „Business, Baby!“ /​Impact Hub, die IHK Dresden, BPW Business and Pro­fes­sional Women, Lebens­Heldin! sowie die BMWE-Initiative FRAUEN unter­nehmen ver­treten.

Ein beson­deres Grußwort sprach Annett Hofmann, Refe­rats­lei­terin im Säch­si­schen Staats­mi­nis­terium für Soziales, Gesundheit und Gesell­schaft­lichen Zusam­menhalt. Sie richtete den Blick auf die geschicht­liche Ent­wicklung der Frau und darauf, wie hart erkämpft die Frei­heiten und Pri­vi­legien sind, die Frauen heute ein voll­kommen freies und unab­hän­giges Leben ermög­lichen. Zugleich zog sie Par­al­lelen zu gesell­schaft­lichen Ent­wick­lungen und benannte, welchen Preis diese Unab­hän­gigkeit mit­unter hat – etwa die wach­sende Zahl allein­er­zie­hender Mütter. Auch das gehöre zu dieser selbst­be­stimmten Art zu leben dazu: Heute gebe es viele ver­schiedene Modelle, wie Frauen ihr Leben per­sönlich wie beruflich gestalten können.

Als Impuls­ge­berin nahm Marina Heimann das Publikum mit auf eine Reise durch die Bedeutung von Netz­werken, Zusam­men­arbeit und weib­licher Sicht­barkeit – und machte ein­drücklich klar, warum starke Ver­bin­dungen oft der Schlüssel für per­sön­liches und unter­neh­me­ri­sches Wachstum sind. Besonders berührend wurde es, als sie ihr eigenes Leben öffnete: von der Kraft klarer Haltung und mutiger Ent­schei­dungen, von ihrem ehren­amt­lichen Enga­gement – und davon, wie jedes ihrer Kinder sie auf ihrem Weg als Unter­neh­merin geprägt hat. Wer wie sie zahl­reiche Mandate in ganz unter­schied­lichen Branchen trägt, braucht Ori­en­tierung: Das Ikigai-Modell wurde für sie zum Kompass, um inmitten vieler Ver­ant­wor­tungen die rich­tigen Prio­ri­täten zu erkennen. Und als sie davon erzählte, wie sie Kli­ma­mo­delle lesen lernte, wurde spürbar, wie sehr sie es liebt, über den eigenen Horizont hin­aus­zu­wachsen.

Aus Sicht Die Wirt­schafts­frauen e.V. war es vor allem ein sehr gesprä­chiger, reger Abend: Man traf viele eigene Ver­eins­mit­glieder wieder, kam schnell in Kontakt und tauschte sich fachlich aus – so übergab bei­spiels­weise Janette Klemt von tau­send­ty­pen­tra­ge­ta­schen ihrer Kundin Doreen Hanisch-Enderlein von gut behütet eine eigens gestaltete Tra­ge­tasche.

Auch per­sönlich öffnete man sich an diesem Abend. Autorin Cordula Maria Grahl beschreibt die Stimmung so: Frauen, die inspi­riert waren und gelacht haben, die gefeiert und sich sowohl pro­fes­sionell als auch per­sönlich gezeigt haben – und die gemeinsam so viel Energie erzeugten, dass der Raum voller Euphorie und zugleich ent­spannter Atmo­sphäre war.

Bei Buffet und Getränken, die bis 23 Uhr inklusive waren, blieb bis in den späten Abend Zeit für Gespräche. Ein Abend, der einmal mehr gezeigt hat: Gemeinsam lässt sich mehr erreichen als allein.

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